3 szenen nach einer fastnachtsposse von niklaus manuel 1525

Die Fastnacht – das Volksfest am Vorabend der Fastenzeit – war schon damals mit ihrer Fröhlichkeit und Ausgelassenheit von besonderer Bedeutung. In den Zeiten des Umbruchs stand das Fasten in der Kritik, wie das Zürcher Wurstessen oder auch die erwähnten Fastnachtspossen zeigen.

 

Am Münster-Märt wird eine Komödiantentruppe auf dem Münsterhof, der damals auch Fastnachtsplatz war, mit dem Ablasskrämer an jene unruhigen Zeiten erinnern.

 

Eintreffen der Spielleute auf dem Münster-Märt

Auf dem Markt drohen Ablasskrämer mit dem Fegfeuer und preisen ihre Ablassbriefe an. Luzi Isenhand kommt mit seinen Komödianten mitten in das Marktgeschehen. Der Narr Hans Wurst begrüsst die Spielleute und kündigt das Eintreffen der Äbtissin an.

 

Ankunft der Äbtissin Katharina von Zimmern

Die Zuschauer begleiten die Spielleute zum Schiffsteg, wo die letzte Äbtissin des Fraumünsters vom Besuch des Abtes von Einsiedeln zurückkehrt.

 

«Der Ablasskrämer» nach einer Fastnachtsposse von Niklaus Manuel

Die Komödianten stellen sich vor und führen im Kreuzgang des Fraumünsters die Posse auf.